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Wie das Kraftfahrzeugbundesamt meldet, sind die PKW auf Deutschlands Straßen im Schnitt 8,5 Jahre alt.

Das ist mehr als noch vor 10 Jahren: damals lag der Durchschnitt noch bei 7,2 Jahren. Der Fahrzeugbestand ist also insgesamt über 1 Jahr gealtert.

Interessant: 5,7 Mio. Pkw sind sogenannte ‘Youngtimer’, also älter als 15 Jahre. 1,7 Mio. Pkw haben auch den 20. Geburtstag schon hinter sich gelassen, und knapp über 390.000 Pkw sind bereits älter als 30 Jahre und dürfen sich daher ‘Oldtimer’ nennen.

Die Lastkraftwagen sind übrigens im Schnitt etwas jünger: sie fahren mit einem Durchschnittsalter von 7,6 Jahren durch die Gegend. Die Methusalems sind die landwirtschaftlichen Zugmaschinen, sprich: Traktoren. Hier beträgt das Durchschnittsalter satte 25,7 Jahre.

 

Im zurückliegenden Dezember wurden 244.501 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Somit schloss das Autojahr 2011 mit insgesamt 3,17 Millionen Einheiten ab. Das sind rund 257.000 mehr Zulassungen (+8,8 %) als im Vorjahr.

Knapp 1,5 Millionen (47,1 %) Neuwagen waren mit einem Dieselmotor ausgestattet. Außerdem waren 2.154 Elektro- und 12.622 Hybrid-Fahrzeuge dabei. Die abgasärmere Euro 5-Norm wurde von fast allen fabrikneuen Pkw erfüllt (97 %). Die CO2-Emission der Pkw ging 2011 weiter zurück, im Durchschnitt auf 146,1 g/km. 59,9 Prozent der Pkw waren gewerbliche Zulassungen. Bei der Autofarbe sind Weiß (+22,3 %) und Braun (+81,7 %) weiter im Kommen.

Zulassungsstatistik
(Quelle: http://www.kba.de/)

Die Kompaktklasse bildet nach wie vor das stärkste Segment (25,4 %). Während Modelle der Oberklasse (+30,3 %), Vans (+27,3 %) und Geländewagen (+22,0 %) auf Wachstumskurs sind, gab es im Mini-Segment (-12,4 %) deutliche Einbußen.

Fast zwei Drittel der Neuwagen (64,7 %) sind deutsche Marken. Während Mercedes auf Vorjahresniveau liegt, verzeichnen die anderen deutschen Marken überwiegend zweistellige Zuwachsraten. Bei Porsche (+15,0 %) und Ford (+16,5 %) fiel das Plus am deutlichsten aus. VW erzielte ein Plus von 11,9 Prozent und konnte seine Vorrangstellung als größter deutscher Automobilhersteller festigen. Bei den Importeuren konnten Renault/Dacia und Skoda ihre führenden Positionen behaupten. Hyundai konnte mit einem Zuwachs von +16,9 Prozent seinen Marktanteil verbessern. Bei Peugeot, Citroen und Honda waren die Zulassungen leicht rückläufig. Volvo (+31,4 %) und Lancia (+60,2 %) hatten die höchsten Zuwachsraten.

Der Nutzfahrzeugmarkt konnte die Aufwärtsbewegung vom Vorjahr 2010 fortsetzen. Bei den Sattelzugmaschinen fiel das Jahresplus mit 27,7 Prozent besonders deutlich aus. Bei den Lastkraftwagen (Lkw) stiegen die Neuzulassungen um +18,5 Prozent an. Die Kraftomnibusse blieben hinter dem Vorjahresergebnis (-3,4 %). Die Krafträder lagen leicht über Vorjahresniveau (+1,9 %). Die Jahresbilanz 2011 endete mit insgesamt 3,70 Millionen neuen Kraftfahrzeugen (Kfz) und 259.000 Kfz-Anhängern.

Der Gebrauchtwagenmarkt war mit 6,81 Millionen Besitzwechseln stark frequentiert (+5,9 %). Auch bei den gebrauchten Krafträdern gab es 2011 mehr Umschreibungen als im Vorjahr (+8,9 %). Die Nutzfahrzeuge waren jedoch leicht rückläufig (-0,6 %). Insgesamt gingen 7,72 Millionen Kfz und 320.000 Kfz-Anhänger in die Jahresbilanz ein.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Januar 2012)

 

Der November 2011 schloss mit 269.144 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw). Das ist ein Plus von 4,2 Prozent zum Oktober und +2,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Jahresbilanz steht somit einen Monat vor Jahresfrist bei 2,93 Millionen Einheiten. Für das Jahr 2011 wird mit insgesamt 3,2 Millionen Neuwagen gerechnet, das wären zehn Prozent über Vorjahresniveau.

Erstmals war der Dieselanteil höher als der der Benziner. 135.194 Selbstzünder (50,2 %) waren unter den Neuwagen. 83 reine Elektroantriebe wurden registriert. Im November gab es mit 62,7 Prozent auffallend viele gewerbliche Zulassungen. Größere Fahrzeuge liegen weiterhin im Trend. Die Geländewagen machten im November ein Plus von 7,1 Prozent. Die Großraum-Vans legten um +14,2 Prozent zu und das Oberklassesegment lag +14,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Dagegen war das Segment der Minis rückläufig (-22,0 %).

Die deutschen Marken entwickelten sich im November unterschiedlich. Deutliche Zugewinne gab es bei VW (+14,3 %), Audi (+9,8 %) und Ford (+8,4 %). BMW verbesserte das Ergebnis um +2,7 Prozent zum Vorjahresmonat.

Die Zulassungen der anderen deutschen Hersteller waren rückläufig. Renault/Dacia konnte seine führende Position innerhalb der Importmarken im November weiter ausbauen (+25,1 %). Auffallend war auch ein kräftiges Zulassungsplus bei Kia (+77,8 %). Lancia verbuchte gar ein Plus von über 400 Prozent in der Monatsbilanz. Dies ist u. a. auf die Übernahme von Chrysler zurückzuführen.

Der Nutzfahrzeugmarkt ist mit +15,6 Prozent weiterhin auf Wachstumskurs. Die Krafträder lagen -3,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt wurden im November 308.713 fabrikneue Kraftfahrzeuge (Kfz) und 17.906 Kfz-Anhänger in den Verkehr gebracht. In Hamburg (-7,9 %) und im Saarland (-5,3 %) war der Neuzulassungsmarkt im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern rückläufig. Berlin machte mit +12,9 Prozent das größte Plus.

618.535 Kfz und 23.300 Kfz-Anhänger wechselten im vergangenen Monat den Besitzer. 568.358 Pkw-Umschreibungen bedeuten eine Zunahme um +3,0 Prozent zum Vorjahr. Bei den Nutzfahrzeugen (-3,8 %) und den Krafträdern (+9,9 %) wurden unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Dezember 2011)

 

Wie das Kraftfahrzeugbundesamt meldet, gab es im Berichtsmonat August 2011 in fünf Segmentgruppen einen Wechsel an der Spitze. Im Segment Minis steht der Renault Twingo, in der Oberen Mittelklasse der BMW 5er, in der Oberklasse der BMW 7er, bei den Geländewagen der VW Tiguan und bei den Sportwagen der Mercedes SLK an vorderster Stelle.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, September 2011)

 

Mit 260.907 neuen Personenkraftwagen (Pkw) gab es im Juli 2011 9,9 Prozent mehr Zulassungen als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Juni zeigt die Zulassungskurve, wie in jedem Jahr, jedoch nach unten (-9,5 %). Bisher wurden in diesem Jahr 1,88 Millionen Pkw neu in den Verkehr gebracht (+10,4 %).

Großraum-Vans waren im Juli besonders gefragt. Hier gab es mehr als doppelt so viele Zulassungen als im Vorjahr (+106 %). Die Modelle VW Touran und Sharan sowie Opel Zafira decken fast 60 Prozent dieses Marktsegments ab. Auch Pkw der Oberen Mittelklasse lagen deutlich im Plus (+25,3 %). Dagegen waren die Zulassungen im Mini- (-20,6 %) und Sportwagen-Segment (-4,9 %) rückläufig.

Bei den deutschen Herstellern baute VW seine Vormachtstellung mit einem Plus von 32,2 Prozent weiter aus. Opel und Audi lagen bei +11,1 Prozent. Beim Sportwagenhersteller Porsche gingen die Zulassungen um -23,2 Prozent zurück. Eine interessante Entwicklung zeichnet sich auch bei dem Führungsduo der Importmarken ab. Während Renault/Dacia im Juli -21,9 Prozent einbüßte, verbucht Skoda ein Plus von +42,1 Prozent in der Monatsbilanz.

Der Dieselanteil erreichte mit 48,6 Prozent einen neuen Jahreshöchststand. Der durchschnittliche CO2-Wert ist bei den Pkw auf 146,3 g/km gesunken. Mit 44,0 Prozent war der Anteil an privaten Zulassungen im Juli relativ hoch.

Die Nutzfahrzeuge befinden sich weiterhin in der Aufwärtsbewegung (+16,4 %). Bei den Krädern – insgesamt auf Wachstumskurs – gab es mit -13,4 Prozent zur Jahresmitte einen Rückgang. Im Juli wurden insgesamt 306.725 Kraftfahrzeuge (Kfz) und 23.472 Kfz-Anhänger neu zugelassen. In Bremen (+32,3 %) und im Saarland (+28,9 %) waren die Zuwächse überproportional hoch.

Die Nachfrage nach gebrauchten Pkw war im Juli verhalten (-0,8 %). Bei den Nutzfahrzeugen (-3,6 %) und Krafträdern (-13,2 %) fiel der Rückgang der Halterwechsel deutlicher aus. Insgesamt wechselten 650.369 Kfz und 30.292 Kfz-Anhänger den Besitzer.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, August 2011)

 

Die Neuzulassungen waren im Februar erneut im Plus. Nach einem guten Start im Januar wurden im Februar 224.426 Personenkraftwagen (Pkw) neu für den Verkehr zugelassen, +15,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

60,3 Prozent der Pkw wurden gewerblich zugelassen. Der Dieselanteil lag bei 46,3 Prozent. Die Euro 5-Norm wurde von 94,3 Prozent der Neuwagen eingehalten. Der durchschnittliche CO2-Wert ist weiter auf 147,8 g/km gesunken.

Das Mini-Segment war im Vergleich zum Vorjahresmonat rückläufig (-12,3 %). Kleinwagen und Kompaktklasse lagen leicht über Vorjahresniveau. In den anderen Segmenten waren überwiegend zweistellige Zuwachsraten zu beobachten. Dabei machten Mini-Vans und Oberklasse ein Plus von annähernd 50 Prozent. Geländewagen und Wohnmobile erreichten fast die 60 Prozent-Marke.

Nur wenige Hersteller hatten im Februar rückläufige Zulassungszahlen zu beklagen. Die französischen Marken Citroen und Peugeot lagen bei -15 beziehungsweise -6,9 Prozent. Renault/Dacia behauptete sich erneut als stärkster Importeur mit einem Anteil von 6,0 Prozent. Die deutschen Hersteller konnten ebenfalls ihre Marktanteile behaupten. Opel lag im Februar bei einem Anteil von 8,0 Prozent gleichauf mit Mercedes. BMW erreichte 8,4 Prozent und mit einem Anteil von 21,8 Prozent beziehungsweise 49.000 Neuwagen hatte VW erneut die meisten Zulassungen. Mit +71,9 Prozent übertraf Porsche am deutlichsten den Wert vom Februar 2010.

Neuzulassungen nach Herstellern

Auch die anderen Fahrzeugklassen befinden sich überwiegend auf Wachstumskurs. Die Nutzfahrzeugbranche machte ein Plus von 41,4 Prozent. Die Sattelzugmaschinen überschritten erneut die 100-Prozent-Marke. Die Omnibusse erreichten nicht den Vorjahreswert (-16,9 %). Einen kräftigen Entwicklungsschub gab es dagegen mit +51,1 Prozent bei den Krafträdern. Insgesamt wurden im Februar 258.013 Kraftfahrzeuge (Kfz) und 17.082 Kfz-Anhänger neu zugelassen.

Am Gebrauchtmarkt ist ebenfalls eine günstige Entwicklung zu beobachten. 524.391 Pkw wechselten den Halter, das sind +26,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Nutzfahrzeuge machten ein Plus von 20 Prozent, bei den Krafträdern waren es +65 Prozent. Im Februar wurden insgesamt 588.586 Kfz und 22.355 Kfz-Anhänger auf neue Besitzer umgeschrieben.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, März 2011)

 

Braune und weiße Farbtöne bereichern zunehmend die Farbpalette auf deutschen Straßen. Der Anteil an Autos mit weißer Färbung folgt in den letzten drei Jahren einem kontinuierlichen Aufwärtstrend. 2010 waren 11,5 Prozent der fabrikneuen Personenkraftwagen (Pkw) entsprechend lackiert.

Braun in individuellen Schattierungen hat im Jahr 2010 an Beliebtheit gewonnen. Über 105.000 Neufahrzeuge wurden mit dieser Lackierung zugelassen. Der Anteil stieg damit von 1,8 auf 3,6 Prozent auf das Doppelte an.

Weiß verdrängt gar Blau (10,5 %) auf Rang vier. Die Farben Grau (32,6 %) und Schwarz (30,4 %) dominieren weiterhin das Straßenbild.

Bei den Farben Rot, Gelb, Blau und Weiß haben die weiblichen Halter höhere Anteile als die männlichen. Dezente Farben wie Schwarz und Grau finden sich insbesondere bei gewerblichen Zulassungen.

Auch bei den Marken sind besondere Farbausprägungen zu beobachten. Schwarz und Grau sind bei fast allen Marken stark vertreten. Bei den Sportwagen gibt es eine auffallende Vorliebe für Schwarz. Bei Porsche und Jaguar liegt der Anteil bei über 50 Prozent. Die Trendfarbe Weiß ist bei Fiat, Alfa Romeo und Seat gefragt (gut 18 %). Rot ist bei Daihatsu und Chevrolet besonders ausgeprägt. Mit gut 15 Prozent ist der Blau-Anteil bei Opel, Honda und Chevrolet höher als bei den anderen Marken. Der Trend zur Farbe Braun ist bei Nissan und Renault/Dacia deutlich erkennbar (über 8 %).

In der Langzeitbetrachtung spiegeln sich quasi drei Epochen wider. Bis zur Jahrtausendwende prägten viele bunte Farben das Straßenbild. Dabei wurden Rot und Blau in den 90er Jahren bevorzugt. Danach setzten sich Grau und Schwarz massiv durch. Über mehrere Jahre waren zwei Drittel der Neuzulassungen mit dieser neutralen Lackierung ausgestattet. Die dritte Phase verspricht wieder farbiger zu werden. Die letzten zwei Jahre deuten bereits auf farbliche Veränderungen hin. Doch was sich wirklich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Noch bestimmen Grau und Schwarz das Straßenbild – Tendenz abnehmend.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Februar 2011)

 

230.371 neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) im Dezember vervollständigen die Jahresbilanz 2010. Somit schließt das Jahr mit insgesamt 2,92 Millionen Neuzulassungen ab.

Wie erwartet, wurden die durch die Umweltprämie erhöhten Zulassungen von 2009 nicht erreicht (-23,4 %). Durch die positive Entwicklung des Automobilmarktes im letzten Quartal gestaltet sich das Jahresergebnis im Vergleich zu 2008 freundlicher (-5,7 %).

Trotz des Trends zu größeren Fahrzeugen verbesserte sich der durchschnittliche CO2-Wert im Jahresverlauf auf 151,7 g/km. Die meisten Neufahrzeuge sind mit moderner Euro 5-Technologie ausgestattet (69,7 %), seit 01.01.2011 ist diese Norm Pflicht. Der Dieselanteil ist wieder angestiegen (41,9 %). Bei der Farbe liegen Weiß (11,5 %) und Braun (3,6 %) weiter im Trend. Der Privatanteil ging 2010 auf 42,6 Prozent zurück.

Geländewagen bzw. SUV’s sind weiter auf dem Vormarsch (+20,6 %). Jede 10. Neuzulassung fällt mittlerweile in dieses Segment. Unter den vielfältigen Modellangeboten ist der VW Tiguan Marktführer (13,1 %). Doch den größten Sprung gab es im Segment Sportwagen (+22,1 %). Hier behauptet das Mercedes E-Klasse Coupe das Feld (28,7 %). Die Obere Mittelklasse machte ein Plus von 12,2 Prozent. Alle anderen Pkw-Segmente waren rückläufig.

Während viele Hersteller 2009 eine positive Jahresbilanz aufweisen konnten, endete das Autojahr 2010 für die meisten mit teilweise deutlichen Einbußen auf dem deutschen Markt. Zu den wenigen Ausnahmen gehören Land Rover (+30,6 %) und Jaguar (+8,8 %) sowie Porsche (+6,0 %) und BMW (+3,4 %). Der größte deutsche Produzent VW büßte fast ein Viertel an Zulassungen ein (-23,8 %). Bei Opel (-31,0 %) und Ford (-31,8 %) gingen die Neuzulassungen um annähernd ein Drittel zurück. Bei den ausländischen Marktführern Renault (-32,0 %) und Skoda (-30,7 %) sah es ebenso aus. Die höchsten Rückgänge verzeichneten Fiat (-52,3 %) und Lancia (-57,3 %). Der Marktanteil der deutschen Marken lag bei 64,0 Prozent.

Der Nutzfahrzeugbereich hat sich 2010 erholt. Die Lastkraftwagen (Lkw) machten ein Plus von 15,8 Prozent. Die Sattelzugmaschinen lagen +39,7 Prozent über Vorjahresniveau. Der Motorradmarkt war mit 139.000 Neuzulassungen erneut rückläufig (-10,4 %). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3,37 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) und 239.000 Kfz-Anhänger neu für den Straßenverkehr zugelassen.

Der Gebrauchtmarkt boomte 2010. 7,31 Millionen Kfz und 305.000 Kfz-Anhänger wechselten den Besitzer. Der Pkw-Markt lag mit 6,43 Millionen Umschreibungen +7,0 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Januar 2011)

 

Zum Jahresende hin ziehen die Neuzulassungen weiter an. Sowohl die Oktober-Zahlen 2010 als auch die Zulassungen vom November 2008 wurden im letzen Monat übertroffen.

Mit 262.262 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) wurde das überhöhte Vorjahresergebnis lediglich um -6,2 Prozent unterschritten. In den vergangenen elf Monaten wurden 2,69 Millionen Pkw neu in den Straßenverkehr gebracht. Die Jahresbilanz 2010 wird voraussichtlich mit 2,9 Millionen Pkw abschließen.

Der Privatanteil lag im November mit 40,1 Prozent unter Jahresniveau (43,0 %). Mit 46,0 Prozent erreichte der Diesel-Anteil bei den Neuwagen in diesem Jahr einen Höchststand. Der Euro 5-Anteil ist im November auf 87,1 Prozent angestiegen. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag, wie schon im Oktober, erneut unter 150 Gramm (149,0 g/km).

Porsche, BMW, Mercedes und Audi setzten im November ihren Wachstumskurs fort. Die Zulassungen der deutschen Marken VW, Ford, Opel und Smart waren dagegen erneut rückläufig. Bei den ausländischen Marken hatten Mitsubishi, Chevrolet und Subaru die höchsten Zuwachsraten. Die Segmente Geländewagen (+46,4 %), Obere Mittelklasse (+35,5 %) und Sportwagen (+16,1 %) liegen weiterhin im Trend. Auch die Vans und die Mittelklasse erzielten ein leichtes Plus.

Im Nutzfahrzeugbereich setzt sich der Aufschwung fort. Die Sattelzugmaschinen legten mit +134 Prozent kräftig zu. Die Lastkraftwagen (Lkw) machten ein Plus von 32,7 Prozent. In der Größenklasse von 3,5 bis 7,5 Tonnen war die Zunahme besonders hoch (+74,8 %). Mit insgesamt 297.045 Kraftfahrzeugen (Kfz) lagen die Neuzulassungen nur -3,0 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Einige Bundesländer lagen sogar im Plusbereich. In Hamburg (+6,6 %) und Hessen (+6,1 %) war der Aufschwung am deutlichsten spürbar.

Bei den gebrauchten Fahrzeugen ist in allen Bundesländern eine günstige Entwicklung zu beobachten. Mit insgesamt 601.786 Halterwechsel lag das Plus (+16,4 %) deutlich über Jahresniveau. Bei den Pkw gab es mit 551.680 Besitzumschreibungen eine Zunahme um +18,0 Prozent.

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Dezember 2010)

 

Im April wurden 259.414 Personenkraftwagen (Pkw) für den Straßenverkehr neu zugelassen. Das hohe Vorjahresergebnis wurde damit um -31,7 Prozent unterschritten. Zum April 2008 war es ein Rückgang von -18,4 Prozent.

Der Privatanteil lag, ähnlich wie im März, bei 43,1 Prozent.

Das Kleinwagensegment hatte mit -57,1 Prozent die größten Einbußen. Mehr Zulassungen als im Vorjahr gab es dagegen bei den Sportwagen (+68,3 %), den Geländewagen (+6,2 %) sowie der Oberen Mittelklasse (+1,3 %). Nur einige wenige Hersteller konnten gegen den Trend Zuwachsraten aufweisen. Bei den deutschen Marken waren es BMW (+7,1 %), Mercedes (+4,3 %) und Porsche (+11,2 %). Die Importmarken Nissan (+63,2 %), Volvo (+21,0 %) und Land Rover (+32,7 %) verbuchten ebenfalls Zugewinne.

Der Nutzfahrzeugmarkt stellt sich unterschiedlich dar. Das Plus von 12,5 Prozent bei den Lastkraftwagen (Lkw) ist insbesondere auf die starke Nachfrage nach Kleintransportern bis 3,5 Tonnen (+19,9 %) zurückzuführen. Lkw über 20 Tonnen waren dagegen stark rückläufig (-19,9 %). Bei den Sattelzugmaschinen gab es, wie schon im Vormonat, wieder eine Zunahme (+6,8 %). Die Zugmaschinen für die Land- und Forstwirtschaft waren deutlich im Minus (-21,9 %).

Die hohe Zulassungsrate zum Saisonbeginn der Krafträder wurde im April relativiert. Mit 23.338 Neuzulassungen blieben sie -12,6 Prozent hinter dem Vorjahresmonat zurück. Insgesamt wurden 310.091 Kraftfahrzeuge (Kfz) und 26.368 Kfz-Anhänger im vergangenen Monat neu zugelassen. Während alle Bundesländer zweistellige Minusraten aufweisen, fällt das Plus von 3,1 Prozent in Hamburg umso mehr auf.

Die Umschreibungen nahmen im April um +5,6 Prozent zu. 690.308 Kfz und 31.325 Kfz-Anhänger wechselten den Halter. Der Pkw-Markt lag +7,5 Prozent über Vorjahresniveau. Die Lkw lagen mit +11,9 Prozent im Plus, bei den Sattelzugmaschinen waren es sogar +55 Prozent. Rückläufig waren die Umschreibungen lediglich bei den Krafträdern (-10,8 %) und den Kraftomnibussen (-2,2 %).

(Quelle: Kraftfahrzeugbundesamt, Mai 2010)

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